Über mich

Electra.Academy ist eine Werkstatt für digitale Schaltungen im Browser. Du ziehst Gatter auf die Fläche, verdrahtest sie und siehst sofort, was passiert - kein Aufbau, keine Installation, kein Wartenmüssen auf den Physikraum.

Der Unterschied zu einem Bild im Schulbuch: Hier ist die Schaltung lebendig. Du kippst einen Schalter und der Strom fließt sichtbar durch die Leitungen. Du baust etwas Falsches und siehst, warum es nicht geht. Genau in diesem Moment passiert das Verstehen - nicht beim Auswendiglernen einer Wahrheitstabelle.

Wer dahintersteht

Ein einzelner Entwickler, Überzeugungstäter seit dem Studium.

Damals hat mich die Frage gepackt, wie man eine Schaltung nicht nur zeichnet, sondern zum Leben erweckt. Diese Frage hat mich nie wieder losgelassen. Aus ihr ist über die Jahre erst draw2d.js entstanden, eine quelloffene Bibliothek zum Zeichnen und Verbinden von Diagrammen im Browser, die heute in vielen Projekten weltweit steckt - und dann Electra.Academy, das genau darauf aufbaut. Was du hier über die Fläche ziehst, ist dieselbe Technik.

Beides ist über Jahre in Abenden und Wochenenden gewachsen, ohne Firma im Rücken, ohne Investor, ohne Werbebudget. Der Antrieb ist schlicht: Digitaltechnik ist begreifbar, wenn man sie anfassen darf. Die meisten Menschen erleben sie als abstrakte Formelsammlung und geben auf, bevor der schöne Teil anfängt. Das muss nicht so sein.

Deshalb gibt es kein Tracking, keine Werbung und keine Bezahlschranke. Nicht als Marketingversprechen - sondern weil ein Werkzeug für Schulen genau so aussehen sollte.

Quelloffen - und das ernst gemeint

Der gesamte Quellcode liegt öffentlich auf GitHub, unter der AGPL-3.0-or-later. Für Schulen, Bildungseinrichtungen und gemeinnützige Gruppen ist die Nutzung kostenlos.

Quelloffen heißt hier auch: Du kannst nachsehen, was passiert. Keine versteckten Skripte, keine Analysewerkzeuge im Hintergrund, kein Dienst, der still Daten abgreift. Wer will, betreibt die Plattform auf dem eigenen Schulserver - der Code gehört der Allgemeinheit.

Und weil ein Einzelner nicht alles sehen kann: Rückmeldungen aus dem Unterricht sind das Wertvollste, was dieses Projekt bekommen kann. Was fehlt, was hakt, was Schülerinnen und Schüler verwirrt - schreib es gern. Die Wege dorthin stehen unten im Fuß dieser Seite.